Meeting mitschreiben ohne Bot im Termin
«Bot-Scham» heißt das Problem im deutschen Markt: Ein fremder Teilnehmer erscheint in der Liste, und alle fragen, wer das ist. Whisperer ist stattdessen ein Fenster über Ihrem Bildschirm — die Konferenz erfährt nichts davon.
Keine Teilnehmerliste, keine Freigabe, kein Add-on
- Steht namentlich in der Teilnehmerliste
- Kunden und Bewerber fragen nach
- Braucht oft eine Freigabe der IT
- Wird abgelehnt, und dann gibt es nichts
- Kein Teilnehmer, keine Benachrichtigung
- Auch im fremden Termin, in dem Sie Gast sind
- Lässt sich von der Bildschirmaufnahme ausnehmen
- Braucht dafür Ihren Rechner im Termin
Mechanik
Wie sich ein Fenster von der Aufnahme ausnimmt
Das Betriebssystem kennt eine Eigenschaft, mit der ein Fenster aus der Bildschirmaufnahme ausgeschlossen wird. Ist sie gesetzt, taucht es weder im geteilten Bild noch in einer Aufzeichnung noch auf einem Screenshot auf. Unter Windows braucht das Version 10 Build 2004 oder neuer.
Das schützt ausschließlich gegen Aufnahme durch Software. Eine Kamera, ein Mensch neben Ihnen, ein aufs Display gerichtetes Telefon und Ihr eigenes Verhalten liegen außerhalb — und Überwachungssoftware auf demselben Rechner sieht die Prozessliste, nicht das Bild.
Warum das zählt
Das Fenster ist der Grund, warum der Bot verschwindet
Bei Bewerbern und Kunden ist der Bot regelmäßig die erste Frage. Ohne ihn beginnt der Termin mit dem Thema statt mit einer Erklärung.
Es wird nichts im Zoom-, Meet- oder Teams-Konto der Organisation verbunden — nur eine Anwendung auf Ihrem Rechner.
Im fremden Tenant haben Sie auf Bordmittel keinen Zugriff. Auf Ihren eigenen Systemton schon.
Grenzen
Wo der Ausschluss endet
Dass die Konferenzsoftware nichts anzeigt, hebt weder Betriebsvereinbarung noch Einwilligungspflicht auf. In Deutschland ist bei Gesprächen mit Externen ein Hinweis in aller Regel der sichere Weg, und in einer Prüfungssituation mit angesagten Regeln gelten diese Regeln.
Eine fertige Aufnahme lässt sich hochladen: Der Bereich „Meetings“ nimmt eine Datei bis 25 MB — mp3, m4a, wav, ogg, flac, aac sowie mp4 und webm, aus denen die Tonspur verwendet wird. Was fehlt, ist der Massen-Upload eines ganzen Archivs; und es verbraucht dieselben Minuten wie ein Live-Gespräch.
Fragen
Was zuerst gefragt wird
Sieht man das Fenster beim Bildschirmteilen?
Nein, wenn der Ausschluss aktiv ist. Schalten Sie ihn vorher ein und nicht erst in dem Moment, in dem jemand um das Teilen bittet.
Erkennt Überwachungssoftware es trotzdem?
Möglich. Solche Programme laufen meist auf demselben Rechner und schauen in die Prozessliste, nicht auf das Bild — ein nicht aufgenommenes Fenster hilft dagegen nicht.
Funktioniert das unter Windows und macOS gleich?
Der Ausschluss ja. Beim Ton unterscheidet es sich: macOS verlangt für den Systemton die Berechtigung zur Bildschirmaufnahme, Windows keine zusätzliche.
Und wenn ich lieber transparent sein will?
Sagen Sie es. Bei internationalen Terminen ist ein mitlaufender Assistent längst nichts Ungewöhnliches — der Unterschied ist, dass Sie es entscheiden und nicht die Teilnehmerliste.
Die Prüfung dauert dreißig Sekunden
Starten Sie eine Sitzung, teilen Sie in einem Testtermin Ihren Bildschirm und sehen Sie in der Vorschau nach. Entweder das Fenster ist dort — oder eben nicht.
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