Leo erledigt die Arbeit, statt über sie zu reden
Ein Chatfenster antwortet. Ein Agent handelt: legt die Aufgabe an, verschiebt den Termin, schreibt die Notiz — im selben Arbeitsbereich, in dem Ihre Gespräche liegen, und mit deren Kontext.
Kennt Ihre Termine, Notizen und Aufgaben
Auftrag«Fass zusammen, was wir dem Kunden Nord versprochen haben»
- Gelesen
Vier Termine seit Mai, zwei Notizen
Hub «Kunde Nord» - Getan
Notiz mit sechs Zusagen angelegt, jede mit Datum und Zitat
Wissensdatenbank
Definition
Ein Agent ist kein Modell und kein Chatfenster
Ein Modell erzeugt Text. Ein Chatfenster zeigt ihn an. Ein Agent hat zusätzlich Werkzeuge und darf sie benutzen: Er kann in Ihren Terminen suchen, eine Notiz schreiben, eine Karte aufs Board legen oder einen Kalendereintrag vorbereiten. Der Unterschied zeigt sich nicht in der Antwort, sondern darin, dass danach etwas anders ist.
Grenzen des Handelns
Vier Dinge, die Leo nicht tut
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Nichts löschen, was Sie nicht angewiesen haben
Anlegen und ändern ja, still entfernen nein. Ein Agent, der aufräumt, ohne gefragt zu werden, ist kein Assistent, sondern ein Risiko.
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Keine Nachricht in Ihrem Namen verschicken
Er formuliert den Text, das Absenden bleibt bei Ihnen. Der Unterschied zwischen Entwurf und Versand ist in der Praxis der Unterschied zwischen hilfreich und peinlich.
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Nicht raten, wo ein Beleg fehlt
Findet sich in Terminen und Notizen nichts, sagt er das. Eine erfundene Zusage an einen Kunden wäre teurer als eine ausbleibende Antwort.
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Nichts nach draußen geben ohne Ihre Freigabe
Externe Werkzeuge sehen über MCP nur, was Sie freigeben. Ohne Freigabe verlässt der Kontext den Arbeitsbereich nicht.
Grenzen
Wo ein Agent aufhört, nützlich zu sein
Eine fertige Aufnahme lässt sich hochladen: Der Bereich „Meetings“ nimmt eine Datei bis 25 MB — mp3, m4a, wav, ogg, flac, aac sowie mp4 und webm, aus denen die Tonspur verwendet wird. Was fehlt, ist der Massen-Upload eines ganzen Archivs; und es verbraucht dieselben Minuten wie ein Live-Gespräch.
Verantwortliche benennen, Prioritäten setzen, eine Zusage geben — das bleibt bei Menschen. Leo bereitet vor, er entscheidet nicht.
Fragen
Was zuerst gefragt wird
Welches Modell steckt dahinter?
Je nach Aufgabe ein anderes — OpenAI, Anthropic, Google und weitere stehen im Arbeitsbereich zur Verfügung. Für kurze Rückfragen zählt Geschwindigkeit, für eine Auswertung über vier Termine zählt Tiefe.
Kann er in meinem Kalender etwas ändern?
Er bereitet Einträge vor. Was tatsächlich in Ihrem Kalender landet, bestätigen Sie.
Vergisst er zwischen den Sitzungen?
Nein. Er greift auf Ihre Termine, Notizen und Aufgaben zu, nicht auf ein Chatprotokoll. Genau das unterscheidet ihn von einem allgemeinen Assistenten, dem Sie jedes Mal alles neu erzählen.
Sehen andere, was ich ihn frage?
Nein. Alles liegt in Ihrem Konto; geteilt wird nur, was Sie ausdrücklich teilen.
Fragen Sie ihn etwas, das nur Ihre Termine beantworten können
Nicht «schreib mir eine E-Mail», sondern «was haben wir dem Kunden im Mai zugesagt». Der Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot zeigt sich genau an dieser Frage.
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