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Leo erledigt die Arbeit, statt über sie zu reden

Ein Chatfenster antwortet. Ein Agent handelt: legt die Aufgabe an, verschiebt den Termin, schreibt die Notiz — im selben Arbeitsbereich, in dem Ihre Gespräche liegen, und mit deren Kontext.

Kennt Ihre Termine, Notizen und Aufgaben

Auftrag«Fass zusammen, was wir dem Kunden Nord versprochen haben»

  • Gelesen

    Vier Termine seit Mai, zwei Notizen

    Hub «Kunde Nord»
  • Getan

    Notiz mit sechs Zusagen angelegt, jede mit Datum und Zitat

    Wissensdatenbank

Definition

Ein Agent ist kein Modell und kein Chatfenster

Ein Modell erzeugt Text. Ein Chatfenster zeigt ihn an. Ein Agent hat zusätzlich Werkzeuge und darf sie benutzen: Er kann in Ihren Terminen suchen, eine Notiz schreiben, eine Karte aufs Board legen oder einen Kalendereintrag vorbereiten. Der Unterschied zeigt sich nicht in der Antwort, sondern darin, dass danach etwas anders ist.

Grenzen des Handelns

Vier Dinge, die Leo nicht tut

  1. Nichts löschen, was Sie nicht angewiesen haben

    Anlegen und ändern ja, still entfernen nein. Ein Agent, der aufräumt, ohne gefragt zu werden, ist kein Assistent, sondern ein Risiko.

  2. Keine Nachricht in Ihrem Namen verschicken

    Er formuliert den Text, das Absenden bleibt bei Ihnen. Der Unterschied zwischen Entwurf und Versand ist in der Praxis der Unterschied zwischen hilfreich und peinlich.

  3. Nicht raten, wo ein Beleg fehlt

    Findet sich in Terminen und Notizen nichts, sagt er das. Eine erfundene Zusage an einen Kunden wäre teurer als eine ausbleibende Antwort.

  4. Nichts nach draußen geben ohne Ihre Freigabe

    Externe Werkzeuge sehen über MCP nur, was Sie freigeben. Ohne Freigabe verlässt der Kontext den Arbeitsbereich nicht.

Grenzen

Wo ein Agent aufhört, nützlich zu sein

Erste Grenze Eine Aufnahme nach der anderen, keine Archivmigration

Eine fertige Aufnahme lässt sich hochladen: Der Bereich „Meetings“ nimmt eine Datei bis 25 MB — mp3, m4a, wav, ogg, flac, aac sowie mp4 und webm, aus denen die Tonspur verwendet wird. Was fehlt, ist der Massen-Upload eines ganzen Archivs; und es verbraucht dieselben Minuten wie ein Live-Gespräch.

Zweite Grenze Er ersetzt keine Entscheidung

Verantwortliche benennen, Prioritäten setzen, eine Zusage geben — das bleibt bei Menschen. Leo bereitet vor, er entscheidet nicht.

Fragen

Was zuerst gefragt wird

Welches Modell steckt dahinter?

Je nach Aufgabe ein anderes — OpenAI, Anthropic, Google und weitere stehen im Arbeitsbereich zur Verfügung. Für kurze Rückfragen zählt Geschwindigkeit, für eine Auswertung über vier Termine zählt Tiefe.

Kann er in meinem Kalender etwas ändern?

Er bereitet Einträge vor. Was tatsächlich in Ihrem Kalender landet, bestätigen Sie.

Vergisst er zwischen den Sitzungen?

Nein. Er greift auf Ihre Termine, Notizen und Aufgaben zu, nicht auf ein Chatprotokoll. Genau das unterscheidet ihn von einem allgemeinen Assistenten, dem Sie jedes Mal alles neu erzählen.

Sehen andere, was ich ihn frage?

Nein. Alles liegt in Ihrem Konto; geteilt wird nur, was Sie ausdrücklich teilen.

Fragen Sie ihn etwas, das nur Ihre Termine beantworten können

Nicht «schreib mir eine E-Mail», sondern «was haben wir dem Kunden im Mai zugesagt». Der Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot zeigt sich genau an dieser Frage.